Meine Tipps für stressfreie Hochzeitsfotos
Wertvollster Tipp: Entspannt sein
Genießt den Tag und habt Spaß an eurer Hochzeit! Das ist das Allerwichtigste, dass ihr zu gelungenen Hochzeitsbildern beitragen könnt. Drei Dinge können euch helfen, besonders entspannt an den Tag heranzugehen:
- Planung: Je mehr ihr vorausplant, umso weniger Stress werdet ihr am Tag eurer Hochzeit haben. Achtet insbesondere darauf, dass euer Zeitplan realistisch ist. Hochsteckfrisur plus Make-Up können auch mal mehr als zwei Stunden in Anspruch nehmen und die Gratulation nach der Kirche ist selten kürzer als 30 Minuten. Sobald euer Zeitplan steht, solltet ihr ihn an alle wichtigen Personen wie z.B. die Trauzeugen, Friseure, Fotografen, den DJ, Catering, etc. verteilen und lasst euch ein Feedback geben, ob von irgendeiner Seite aus Bedenken bestehen.
- Verantwortung abgeben: Habt ihr unter euren Freunden oder Verwandten jemanden, an den oder an die ihr bedenkenlos einen Großteil eurer Verantwortung für den Hochzeitstag abgeben könnt? Dann tut das. Bindet diese Person möglichst früh in eure Planung mit ein und vertraut ihr am Tag eurer Hochzeit!
- Seid auf kleine Pannen vorbereitet: Selbst bei der besten Planung können Kleinigkeiten schiefgehen. Seid mental darauf vorbereitet und wenn etwas nicht ganz so läuft, wie ihr es euch vorgestellt habt, dann ignoriert es. Keiner eurer Gäste wird merken, wenn der Fondant auf eurer Hochzeitstorte nicht perlweiß, sondern elfenbeinfarbig ist oder im Brautstrauß drei Rosen fehlen – aber wenn ihr euch darüber ärgert, wird es jeder sehen.

Denkt immer daran: Hochzeiten, bei denen alles 100% nach Plan verläuft, sind sehr außergewöhnlich. Aber noch seltener sind jene Hochzeiten, bei denen alles schiefgeht.
Tipp 1 – Welche Bilder ihr planen solltet
Überlegt euch vorher, welche Bilder euch wichtig sind, sprecht darüber mit eurem Fotografen und plant diese entsprechend ein. Selbstverständlich wird der Fotograf während der Reportage nicht nur euch, sondern auch eure Gäste fotografieren. Habt ihr aber eine große Gesellschaft, so kann er kaum garantieren, dass während der Reportage von jedem eurer Gäste ein gelungenes Bild entsteht. Einige Gäste verweigern sich auch schlichtweg und das sollte man auch respektieren. Wenn er eine umfangreiche Gästeliste abarbeiten muss, kann er sich nicht mehr ausreichend auf das wesentliche Geschehen konzentrieren. Ist euch ein schönes Portrait von jedem sehr wichtig (z.B. für ein Gästebuch), sprecht im Vorfeld mit eurem Fotografen darüber, wie dies organisiert werden kann.

Tipp 2 – Eine Ansprechperson benennen
Für den Fotografen kann es sehr hilfreich sein, neben euch mindestens noch einen weiteren Ansprechpartner zu haben, der die Gäste gut kennt. Solch eine Person kann z.B. helfen, wenn es darum geht, die Hochzeitsgäste für Gruppenbilder zusammenzutrommeln.


Tipp 3 – Den richtigen Zeitpunkt fürs Portraitshooting finden
Wichtig ist hierbei, dass ihr entspannt an die Sache herangeht, deshalb solltet ihr genügend Zeit für die Paarbilder reservieren. Je mehr Zeit ihr einplant, umso mehr Zeit habt ihr, um euch zu entspannen und umso natürlicher werden die Fotos. Meiner Erfahrung nach verschiebt sich der Zeitplan einer Hochzeit schnell, weil Programmpunkte länger dauern als erwartet oder völlig unerwartete Dinge dazwischenkommen, z.B. von Freunden vorbereitete Geschenk-aktionen. So hat man häufig für die Portraitshootings nicht so viel Zeit wie ursprünglich eingeplant.
Falls ihr die Möglichkeit habt, legt das Shooting nicht in die Mittagszeit: Eine hochstehende Sonne ist für Fotos nicht ideal und im Sommer kann es mittags unangenehm heiß werden.
Tipp 4 – Das perfekte Make-Up
Einen Visagisten zu engagieren, kann gut angelegtes Geld sein. Ein professionelles Make-Up sieht nicht nur super aus, sondern hält oft bis spät in die Nacht. Dennoch kann es notwendig sein, vorm Portraitshooting noch einmal kurz nachzupudern etc. Praktisch ist z.B. ein transparentes Puder, das nicht tönt, sondern nur mattiert, oder auch „Oil Absorbing Sheets“.
Für Fotos darf das Make-Up auch gern ein bisschen kräftiger sein – aber am wichtigsten ist natürlich, dass es zu euch passt und dass ihr euch damit wohl fühlt.
Bedenkt auch, dass der Hochzeitstag nicht der richtige Zeitpunkt für Experimente ist. Ihr solltet Frisur und Make-Up daher im Vorfeld ausprobiert haben.

Tipp 5 – Vertraut eurem Fotografen
Die Aufgabenteilung ist ganz einfach: Für Fotos mit echten Emotionen ist es wichtig, dass ihr ganz im Moment seid! Bleibt mit euren Blicken bei euch, flüstert euch gegenseitig etwas ins Ohr, küsst euch und genießt die Zeit zusammen.
Macht euch keine Gedanken darüber, wie ihr gerade ausseht. Viel wichtiger ist, dass ihr möglichst natürlich bleibt, denn ein erfahrener Fotograf wird so oder so den passenden Blickwinkel finden und tolle Fotos machen.
